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Tourenforum - kaernten.bergrettung.at • Thema anzeigen - Warum ich nichts schreibe...

Warum ich nichts schreibe...

Aktuelle News, Warnungen, Diskussionen, Probleme etc.

Warum schreibst du keine Beiträge?

Umfrage endete am Mi 8. Jan 2014, 12:09

Es ist zu kompliziert
1
14%
Es ist zu zeitaufwendig
3
43%
Ich verrate meine Toureninfos grundsätzlich nicht
1
14%
Meine Touren sind für euch alle sowieso zu schwierig
1
14%
Ich habe Angst vor Kommentaren und Forums-Trolls
0
Keine Stimmen
Ich geb maximal meinen Senf zu den Touren anderer
0
Keine Stimmen
Ich habe Angst vor der NSA und den Internet-Spionen
1
14%
Ich arbeite für eine andere Plattform (AV, ...)
0
Keine Stimmen
Ich hasse dieses Forum einfach nur so
0
Keine Stimmen
Kollegen im Verein/Ortsstelle wollen nicht, dass ich was schreibe
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt : 7

Warum ich nichts schreibe...

Beitragvon alpendohle » So 29. Dez 2013, 12:09

Ich habe möchte einmal erheben warum das Forum eigentlich sehr hohe Lesezahlen hat, aber nur recht wenige Leute sich aktiv beteiligen und etwas posten. Daher habe ich die beiliegende Umfrage nach absolut wissenschaftlichen Kriterien erstellt und ersuche zum zahlreiche Beteiligung. ;)
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Re: Warum ich nichts schreibe...

Beitragvon alpendohle » So 29. Dez 2013, 12:11

So das ist jetzt blöd, ich kann mich selber ja gar nicht an der Umfrage beteiligen, denn ich gehör ja zu den Schreibenden, lol :lol:
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Re: Warum ich nichts schreibe...

Beitragvon sktv » Di 31. Dez 2013, 07:53

Hallo Emanuel

Werden die Umfrageergebnisse hier veröffentlicht ?
Den Aufrufzahlen und Antworten nach zu urteilen scheint das Interesse ja nicht sonderlich groß zu sein . oder vielleicht sogar gar keines ?

Als EINZIGER VIELSCHREIBER der ich bin und bezeichneter "Platzhirsch" hier in diesem Forum gebe ich meinen "Senf" zu dieser Thematik. Ich glaube dass die Bedeutung so mancher ehemals gut laufender Foren generell zu Gunsten der vielen sogenannten "Sozialen Netzwerke" wie facebook, twitter, vimeo, google, youtube, whats up und wie sie halt so alle noch heissen abgenommen hat. "Alltägliches" wird dort drüber geführt, vermehrt über mobile Geräte.

Allerdings erklärt das auch mir nicht die doch erheblichen Lesezahlen hier im Forum.
Bin gespannt ob da was wird - möglicherweise trollt sich auch ein Platzhirsch einmal aussi

Guten Rutsch ins neue Jahr wünscht euch dennoch der heute vermutlich sich die Birne zuschüttende SKTV
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Re: Warum ich nichts schreibe...

Beitragvon hobotnica » Di 31. Dez 2013, 20:31

Servus Emanuel,
ich melde mich zu deiner Umfrage gerade weil ich ein klassischer Passivnutzer des Kärntner Bergrettungsforums bin!

Warum ich (fast) nix schreibe, ist schnell erklärt:
Ich lebe in Tamsweg - also in Salzburg - und bin sozusagen auch ein "Platzhirsch" - allerdings im Tourenforum der LWZ Salzburg! Informative und v.a. qualitativ gute Tourenberichte zu posten ist einigermaßen aufwändig - darum beschränke ich meine Aktivitäten auf mein "Heimatbundesland"! Obwohl ich aufgrund der örtlichen Nähe auch recht oft in Kärnten oder sogar den Julischen Alpen unterwegs bin, stelle ich die Touren also ins Salzburger Forum!

Ich bin aber ein durchaus aufmerksamer Beobachter eures Forums und habe mich schon mehr als oft über die regionalen Verhältnisse in den Südalpen bestens informiert.

Ein Gedanke:
Vorige Wintersaison hattet ihr ja eine mehr oder weniger intensive Diskussion über die gewünschten und weniger erwünschten Inhalte der Tourenberichte - ich denke, in diese Richtung geht ja deine Umfrage auch! Ich kenne diese Diskussionen bestens aus Salzburg - auch bei uns prallen oft unterschiedliche Sichtweisen, gerade was die Qualität der Berichte betrifft, aneinander. Die einen wollen möglichst große Vielfalt - die anderen möglichst viel Qualität. "Platzhirsche" neigen zu gegenseitigen Beweihräucherungen und kritisieren andere, v.a. neue User manchmal ziemlich kompromisslos.

Bei uns gab es vor einiger Zeit einen Workshop unter dem Motto "Auf Touren - quo vadis", an dem sich einige Platzhirsche unseres Forums (unter anderem auch ich) in der Runde zusammensetzten. Selbst in diesem kleinen Kreis waren wir uns nicht wirklich einig! Einige plädierten z.B. für standardisierte Eingabemasken, die gewisse Mindestanforderungen beinhalten (z.B. die Wetterbedingungen). Andere wieder wollten das Forum weiterhin so offen wie möglich gestalten, um sozusagen über den "persönlichen Filter" aus der Fülle der geposteten Beiträge zu den gewünschten Informationen zu kommen. Wenngleich auch ich Wert auf Qualität lege, zähle ich mich dennoch eher zu den letzteren.

Denn ein Postulat hat für mich für jedes Forum nahezu Allgemeingültigkeit:
Je höher die Ansprüche, desto eher entwickelt sich das Ganze zu "scheinbaren" Expertengesprächen, an denen sich meist nur diejenigen beteiligen, die sich ohnehin schon gegenseitig kennen. Je weniger Beiträge im Forum erscheinen, umso geringer werden in der Folge dann auch die passiven Zugriffe werden. Somit dreht sich die Spirale nach unten.

Ich kann leider auch keine Patentlösung für dieses Problem anbieten, denke aber, dass wie so oft der goldene Mittelweg das beste ist. Diejenigen, die aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung qualitativ hochwertige Beiträge zustandebringen, sollen diese auf jeden Fall veröffentlichen, gleichzeitig aber vielleicht auch die anderen "leben lassen", die das nicht so gut können! Gegenseitige Wertschätzung ist für mich das oberste Prinzip in einem Forum, auch wenn man sich nicht persönlich kennt!

Ein weiteres Problem könnte (wie auch sktv meint) die Konkurrenz anderer sozialer Netzwerke oder auch anderer Foren (wie z.B. Forum Gipfeltreffen) sein. Wie man sich davon am besten abhebt, kann ich nicht so sehr beurteilen, weil diese Konkurrenz bei uns in Salzburg derzeit (noch) weniger Thema ist, bzw. ich auch keine Erfahrungen mit sozialen Netzwerken habe. Qualität ist sicherlich ein Stichwort - in welche Richtung diese Qualität gehen soll, das ist wohl die entscheidende Frage...nicht nur bei euch!

In diesem Sinne allen Aktiv- und Passivnutzern des Kärntner Bergrettungsforums die besten Wünsche für 2014 und viele tolle und unfallfreie Touren (die möglichst alle im Kärntner Bergrettungsforum gepostet werden ;))!

Thomas Eckerstorfer
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Re: Warum ich nichts schreibe...

Beitragvon weck » Mi 1. Jan 2014, 17:27

Heute werde ich einen Bericht über die Tour zum Veliki vrh/Begunschitza schrieben, weil ich fand das die Bedingungen einfach super waren heute.
Sonst schreibe ich nichts weil ich kein Mitglied der Bergrettung bin und meine Touren eher ein zu niedriges Niveau haben.
Ich bin Instruktor Skitouren bei der OG Görtschitztal der AV Sektion Klagenfurt, und eher passiver Konsument der infos die ihr mir im Forum gebt. Kommentare gebe ich nur zu Touren von Filipp Ulbing oder Martin Hofmann oder Winfried Sepin ab, da ich sie persönlich kenne.
Es fiel mir aber auch schon auf dass die Beiträge immer rarer werden.

Ich hoffe dass es im neuen Jahr wieder mehr zu lesen gibt, weiter so.

Liebe Grüße
Wolfgang Eckert

Ps: für mich trifft keine der Auswahlmöglichkeiten der Umfrage zu, daher diese Form der Antwort.
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Re: Warum ich nichts schreibe...

Beitragvon Feiersinger » Mi 1. Jan 2014, 19:34

Meine Absenz ist leicht erklärt.
Ich habe heuer noch keine nennenswerte Tour gemacht.
Bei mir ist es manchmal auch ein "Zeitfaktor".
Da ich zunächst den Bericht für meine Homepage verfasse, habe ich oft nicht mehr die Muse einen ausführlichen Bericht im Forum zu erstellen. Meist ist mir die Zeit dann auch für meine Familie wichtiger. Gerade im Winter macht es aber meiner Meinung nach nur wenig Sinn, Touren erst Tage später zu posten.

Ich hoffe aber heuer zumindest doch noch die ein oder andere Tour beisteuern zu können.

@ Weck
Für mich gibt es eigentlich keine zu leichten Touren, denn oftmals sind gerade diese Infos sehr hilfreich.


mfg
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Re: Warum ich nichts schreibe...

Beitragvon mamo80 » Do 2. Jan 2014, 18:35

hallo! ich schreibe bzw. eröffne neue threads nur noch selten weil ich es teils schon erlebt habe (in anderen foren) dass man von manchen usern stark für seine Unternehmungen kritisiert wird. Sprich lawinensituation etc. leute die hunderte km weg sind und keine ahnung haben wie die verhältnisse wirklich sind und sich nur mit dem LWB eine meinung bilden. da kommts dann schon mal vor dass man als Idiot bezeichnet usw. und das brauch ich echt nicht. Ich poste daher nur noch wenig und eher erst wenn ich was gröberes unternehme, Gössrinne, Triglav, Mangart, Jalovec usw um andere zu informieren und no na, auch um ein wenig anzugeben. ;)

tendiere aber in letzter zeit nicht viel neues zu posten. Leider gibt es viele die sich nur die Bilder anschauen und dann denken - boah super da muss ich auf rauf - und sind dann teils heillos überfordert. (ala HudaPaliza letzten Feber)
Sicher ich weiß, die Berge gehören jedem dennoch ist es wichtig sich ranzutasten und nicht gleich auf bei 100 einzusteigen.

als ich vor 10 Jahren mit den skitouren angefangen hab und skitechnisch noch nicht so besonders war, hab ich mich mit dobratsch, verditz, gmeineck etc begnügt um Erfahrugen/Fortschritte im pulver, harsch usw zu machen. viele andere machen das leider nicht, die wagen sich zu schnell an touren die sie sowohl rauf als auch runter überfordern. ein wunder dass nicht mehr passiert.

und wenn ich irgendwo die perfekten verhältnisse vorfinde erfahren das meist auch nur die kollegen. und da auch nur einige wenige.... ;)

so viel von meiner Seite - schöne Touren, eine unfallfreie Saison und hoffentlich bald mehr Schnee wünsch ich euch allen!
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Re: Warum ich nichts schreibe...

Beitragvon Go-Vertical » Do 2. Jan 2014, 20:17

Ich glaube das es sicherlich ein Punkt ist, dass viele Skitourengeher die früher in den Foren gepostet haben schon ihre eigenen Internetseiten haben, oder ihre Erlebnisse auf Facebook oder Twitter posten.
Außerdem gebe ich MAMO völlig recht mit seinen Ansichten. Ich poste fast nur mehr Standart Touren, da ich es nicht für richtig empfinde das viele "Unwissende" Ideen bekommen um sich in noch steilerem Gelände zu bewegen. Der Skitourensport boomt und nur steil ist geil!!! Eine Standardtour die vor 10 Jahren bei Lawinenwarnstufe 3 fast nie gemacht wurde, ist heute bei vielen fast nicht mal mehr erwähnenswert. Jeder will am Anfang der Saison schon alles zerreissen. Ich informiere mich auch gerne in Foren, über die Schneeverhältnisse in andern Gebirgsgruppen nur findet mann kaum mehr Beiträge. Das mit den Foren ist halt ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite gibt es super Infos, auf der anderen Seite findet mann immer mehr Laien in schwierigen Touren.

Berg Heil Simon
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Re: Warum ich nichts schreibe...

Beitragvon alpendohle » Fr 3. Jan 2014, 16:57

Hallo allerseits!

Vielen, vielen Dank für eure zahlreichen Antworten, und darunter sind wirklich viele gute Gedanken. Es freut mich auch sehr, dass sich doch soviele Leute an der Diskussion beteiligen und denen das auch wertvoll genug ist, um hier ihre Gedanken zu posten.

Was ich interessant finde ist, dass sich die Gründe verschiedener Leute sogar widersprechen - der eine möchte eine Tour nicht posten weil sie seiner Meinung nach zu wenig spektakulär ist, der andere hingegen möchte gezielt keine zu schwierigen Touren posten.

Mein Vorschlag wäre folgender - ich hab mir jetzt auf die Diskussion hin ein paar Gedanken gemacht:

* Neues Motto "Aktuelle Verhältnisse beliebter Touren" mit Fokus auf Zufahrts- und Schnee-Infos

* Klarstellen, dass der Fokus eher auf Touren für Normalsterbliche gelegt wird, weniger auf extreme Sachen (wobei wir das Glück haben ein paar Leute im Forum zu haben die wirklich spektakuläre Eis- und Schi-Touren posten, und die sollten das natürlich weiterhin machen) - und hoffen dass die "Normalsterblichen" auch was posten

* Klarstellen, dass das Forum nicht für die Verrat von Geheimtipps oder Erstbegehungen gedacht ist, sondern Infos die VIELEN nützlich sind, nicht nur der absoluten Elite

* Diskussionen/Kritik: Ich habe bis dato immer so einen Ansatz der Meinungsfreiheit vertreten. Ich komme aber irgendwie zum Schluss, dass das nicht ganz so gescheid ist. Daher Vorschlag: Verbot von dieser Art von "Wohnzimmer-Besserwisserei" wie von Thomas und mamo80 beschrieben. Wenn jemand, der selber noch nie was produktives gepostet hat, plötzlich eine Breitseite gegen jemanden loslässt ohne selber vor Ort gewesen zu sein, wird der Beitrag einfach gelöscht und der Benutzer verwarnt - wobei ich mit Breitseite wirklich Breitseite meine und nicht vorsichtige/höfliche/sachliche Kommentare. Allerdings ist das hier in unserem Forum hier eh nicht wirklich ein Problem, gibt ja ohnehin kaum Kommentare, und so einen richtig argen Fall hatten wir eigentlich noch nie (!); ich denke daher ganz allgemein, dass sich mehr Leute posten trauen würden wenn Sie die Gewissheit hätten, nicht womöglich von anderen niedergemacht zu werden. Pseudonym hin oder her, viele kennen einander halt schon...

Ich habe zusätzlich noch das "Problem", dass viele Bergretter meinen, den Ruf der Bergrettung gegen das was da "eventuell gepostet werden könnte" verteidigen zu müssen; könnte ja irgendwie schaden... Als würde es der Kleinen Zeitung schaden, ein Forum zu haben, oder dem Standard, oder der Presse oder sonstwem. Leider hat sich die Erkenntnis auch nach Jahren noch nicht durchgesetzt, dass der durchschnittliche Internet-Nutzer von 2014 sehr wohl unterscheiden kann, was ist offizielle Aussendung der Bergrettung und was ist Nutzer-Content in einem Forum. Wie wertvoll ein Forum sein kann, zeigt sich ja auch daran, dass der Zeitungsverband jahrelang lobbyiert hat, dem ORF das Online-Forum zu verbieten, weil man ihm natürlich den Erfolg und die Community und den Nutzen nicht gönnen wollte. Bei uns hingegen sind viele intern noch gar nicht so weit dass sie den Nutzen erkennen... Oder auch die Foren der Lawinenwarndienste in anderen Bundesländern, ist ja das gleiche. Das sind ja auch nur Nutzerbeiträge. Also an all meine Kameraden, die sich da sorgen machen: Leute, das ist nicht wirklich ein Problem, bzw. der Nutzen und die Chancen sind 10000x grösser!!!

Zum Problem der "Leute in Touren wo Sie nicht hineingehören": Also ganz ehrlich, das ist schon ein bisserl zweischneidig - wer kann schon entscheiden, was für andere zumutbar ist und was nicht? Ja, ich kenn das Problem wohl - wo man früher sich erst nach Jahren reingetraut hat, das gehen heute die Leute auf ihrer 5. Schitour. Aber grundsätzlich ist es auch für die "Elite" nur positiv, wenn mehr Leute den Sport betreiben: Mehr Lobbying-Power für freies Wegerecht, mehr Material-Anbieter-Konkurrenz und somit besseres und evtl. auch billigeres Material. Und Hand aufs Herz - soviel Leute können gar nicht mit Schitouren anfangen, auf div. Gipfeln und div. Scharten werd ich im Winter wohl auch weiterhin allein sein. Ferner sind das Hauptproblem sicher die Führer (Bücher/Guidebooks, nicht die Menschen), nicht die Foren. In den Führern hast immer die besten Bilder drin, alles ist super beschrieben. Wenn hier im Forum steht dass man schon bis zum Sommerparkplatz ins Bärental fahren kann, ist das für alle Touren relevant, egal ob Kosiak oder Hochstuhl-Martharinne, d.h. das wird niemanden irgendwo reinlocken. Ein Hochglanz-Foto im Führer wirkt da schon anders. (Wobei ich persönlich nichts gegen Führer hab und ich auch die Zink- und Ganitzer-Führer wirklich GANZ TOLL finde und ich glaube nicht, dass irgendwer das Recht hat, anderen Leuten zu sagen was sie tun sollen/dürfen und was nicht. Die meisten merken eh schnell dass auch die besten Harscheisen eine gewisse Gehtechnik verlangen usw. und sie die ganz steilen Sachen eher bleiben lassen sollten)

Ad Social Media: Ja, das ist für ein Forum natürlich ein Problem. Auf Facebook, Twitter und Instagram sind die Leute ohnehin eingeloggt und das ist per App die ganze Zeit offen bzw im Smartphone integriert, das Posten ist einfach, und es gibt "instant reward" durch viele Gefällt-Mir-Klicks. Aber ihr wisst ja ich seh überall auch die Chance :-) - Dieses Forum bekommt auch in Facebook viel Zuspruch, unter https://www.facebook.com/TourenforumKtn sind wir da vertreten und das bringt auch gänzlich neue Leute zum Forum! Also sind die Social Media nicht nur schlecht.

Andere Foren: Das Witzige ist, dass sich meiner Meinung nach in anderen Foren für unsere Regionen auch nicht so viel tut. Es sind überall nur einige wenige Leute, die die Mehrheit der Beiträge posten. Grad für die Julischen Alpen findest auf Gipfeltreffen fast nix, selbst wenn man sich durch die (meiner persönlichen Meinung nach äußerst unpraktische) Länderhierarchie durchgearbeitet hat.

Plattform/"Format"/Software: Die Frage ist also durchaus, ob so ein "Forum" noch zeitgemäß ist. Oder ob man stattdessen auf eine Blog-artige Plattform (Tumblr, Wordpress) umsteigen sollte? Da wäre ich auch auf Meinung gespannt... Wo postet man lieber, wo/wie liest man lieber?

Soweit mal ein paar Gedanken von mir - work in progress, sozusagen. Was meint ihr dazu?
Zuletzt geändert von alpendohle am Sa 4. Jan 2014, 14:25, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Weitere Gedanken eingefügt
Mein Tourenbuch: www.pirker.org/blog
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Re: Warum ich nichts schreibe...

Beitragvon Go-Vertical » So 5. Jan 2014, 19:20

Meine Meinung zu deinem Text Alpendohle. Ich finde z.B. www.tourenfex.at nicht schlecht stellt viel Beiträge aus Facebook und anderen Webseiten ein, fragt die Beteiligten davor ob er das darf. Du bekommst einen Überblick von den Verhältnisse und das ist das wichtigste meiner Meinung nach. Ich glaube das man keine detaillierten Tourenbeschreibungen mehr abgeben sollte, da diese ja sowieso in vielen Führern stehen und die ja auch verkauft werden sollten. Außerdem sollen sich auch alle "Anfänger die Touren selber erarbeiten so wie die erfahrenen Leute, denn dann lernen sie was. Und wie du sagst der Berg gehört allen, für mich ist das kein Problem nur sollte man immer eines bedenken: Wenn du unterwegs bist solltest du nie einen anderen durch dein Nichtwissen gefährden. Jeder soll sich im alpinen Gelände verwirklichen, im Sommer stellt das fast keine Thematik dar, denn was sollst du in einer alpinen Klettertour falsch machen? Außer du trittst einen Stein ab. Nur im Winter werden einfach Lawinen ausgelöst, dies kann einen Profi auch passieren nur ein Laie ist dafür viel anfälliger.
Das ist ein Thema bei den man hunderte Seiten schreiben kann, der Grundkonsens besteht darin das man sich nicht über seinen Fähigkeiten bewegt.
Außerdem würde ich mir wünschen das man sich in einem Forum nur mit seinem wirklichen Namen präsentiert. Ich habe zwar auch einen Nickname, nur wenn Kritik übt soll man dazu stehen.

Lg Simon
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