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Die Bergrettung Kärnten wurde im Zeitraum vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2009 insgesamt 194 mal über das Alarmierungssystem „Blaulicht SMS“ von der LAWZ (Landes Alarm- und Warnzentrale) und der Landesleitstelle des Roten Kreuzes zu Einsätzen gerufen. Die unten dargestellte, weit höhere Anzahl von Einsätzen für den gleichen Zeitraum, kommt durch andere zusätzliche Alarmierungswege und durch Einsätze beim Pistendienst zustande. Die Anzahl der Sucheinsätze ist nach einem Anstieg im Jahr 2008 annähernd gleich geblieben. Der Anstieg der Einsatzzahlen ist primär durch ein vermehrtes Auftreten von „klassischen“ Alpineinsätzen, dem ursprünglichen Einsatzgebiet der Bergrettung, zustande gekommen. Das kann auf das besonders gute Wanderwetter ab der zweiten Hälfte des Sommers 2009 zurückzuführen sein. Möglicherweise hat auch der Trend zu einem steigenden Alpintourismus in heimischen Bergregionen dazu beigetragen.
Die Lawineneinsätze der Winters 2009/10 haben uns wieder so einiges vor Augen geführt. Die Bergrettung als terrestrische Einsatzorganisation muss trotz Hubschrauberunterstützung sehr schnell reagieren, um nach einem Lawinenabgang noch helfen zu können. So dramatisch jeder Lawinenunfall auch ist, so muss man doch sagen, dass trotz des wachsenden Skitourenbooms die Anzahl der tödlichen Lawinenunfällen bundesweit im Durchschnitt lag. In Kärnten ist es jedoch der höchste Wert seit sechs Jahren (die Einsätze, die ausschließlich vom Polizeihubschrauber abgewickelt wurden, werden in der Statistik nicht berücksichtigt).
Die Kärntner Bergretter mussten zu 15 Lawinenereignissen, bei denen es 4 Tote, 2 Verletzte und zu 9 Einsätzen, bei denen es glücklicherweise gar keine Verschütteten gab, ausrücken. Oft sind jene Einsätze, wo lediglich ein Lawinenabgang aber keine Verschüttung beobachtet wurde, die aufwändigsten, da man mit allen Mitteln absolut sicher gehen möchte, dass nicht doch eine Person unter der Lawine übersehen wird. Die Dunkelziffer der Lawinenabgänge, bei denen Personen verschüttet wurden, ist sicherlich noch höher, da die „Meldemoral“ nach Lawinenabgängen, wo die Kameradenbergung rasch und ohne Verletzte erfolgte, quasi nicht vorhanden ist.
Einsatzstatistik
Einsätze 2009
Die Bergrettung Kärnten wurde im Zeitraum vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2009 insgesamt 194 mal über das Alarmierungssystem „Blaulicht SMS“ von der LAWZ (Landes Alarm- und Warnzentrale) und der Landesleitstelle des Roten Kreuzes zu Einsätzen gerufen. Die unten dargestellte, weit höhere Anzahl von Einsätzen für den gleichen Zeitraum, kommt durch andere zusätzliche Alarmierungswege und durch Einsätze beim Pistendienst zustande. Die Anzahl der Sucheinsätze ist nach einem Anstieg im Jahr 2008 annähernd gleich geblieben. Der Anstieg der Einsatzzahlen ist primär durch ein vermehrtes Auftreten von „klassischen“ Alpineinsätzen, dem ursprünglichen Einsatzgebiet der Bergrettung, zustande gekommen. Das kann auf das besonders gute Wanderwetter ab der zweiten Hälfte des Sommers 2009 zurückzuführen sein. Möglicherweise hat auch der Trend zu einem steigenden Alpintourismus in heimischen Bergregionen dazu beigetragen.
Lawineneinsätze im Winter 2009/10
Die Lawineneinsätze der Winters 2009/10 haben uns wieder so einiges vor Augen geführt. Die Bergrettung als terrestrische Einsatzorganisation muss trotz Hubschrauberunterstützung sehr schnell reagieren, um nach einem Lawinenabgang noch helfen zu können. So dramatisch jeder Lawinenunfall auch ist, so muss man doch sagen, dass trotz des wachsenden Skitourenbooms die Anzahl der tödlichen Lawinenunfällen bundesweit im Durchschnitt lag. In Kärnten ist es jedoch der höchste Wert seit sechs Jahren (die Einsätze, die ausschließlich vom Polizeihubschrauber abgewickelt wurden, werden in der Statistik nicht berücksichtigt).
Die Kärntner Bergretter mussten zu 15 Lawinenereignissen, bei denen es 4 Tote, 2 Verletzte und zu 9 Einsätzen, bei denen es glücklicherweise gar keine Verschütteten gab, ausrücken. Oft sind jene Einsätze, wo lediglich ein Lawinenabgang aber keine Verschüttung beobachtet wurde, die aufwändigsten, da man mit allen Mitteln absolut sicher gehen möchte, dass nicht doch eine Person unter der Lawine übersehen wird. Die Dunkelziffer der Lawinenabgänge, bei denen Personen verschüttet wurden, ist sicherlich noch höher, da die „Meldemoral“ nach Lawinenabgängen, wo die Kameradenbergung rasch und ohne Verletzte erfolgte, quasi nicht vorhanden ist.







